Die Luft zum Atmen
Durch das Vertikutieren wird der Boden belüftet und abgestorbenes Gras entfernt, um dem Rasen frische Luft und neuen Platz zum Wachsen zu geben. Wer im Frühjahr vertikutiert, nutzt den Beginn der Vegetationsphase, das neu sprießende Gras kommt leichter an Licht, Luft und Sonne.

Der Boden zum Überleben:
Ein feuchter Boden ist eine schlechte Grundlage für den Vertikutiervorgang, der Vertikutierer könnte bei der Entfernung des Rasenfilzes auch die Graspflänzchen ausreißen. Eine trockene Rasenfläche kann gefahrlos bearbeitet werden.

Die Geräte zur „Wiederbelebung“:
Ein Handvertikutierer reicht bei einer sehr kleinen Fläche völlig aus, außerdem leistet er gute Dienste an schwer zugänglichen Stellen und den Rasenrändern, die für den größeren Motorvertikutierer schlecht zu erreichen sind. Ein Heurechen befreit das Gras nach dem Vertikutieren von den entfernten Pflanzenteilen. Mit dem Rasenmäher wird ganz kurz gemäht, bevor der eigentliche Vertikutiervorgang beginnt.

Die richtige „Operationstechnik“:
Schwer zugängliche Stellen und die Rasenränder werden zuerst mit dem Handvertikutierer bearbeitet, hierbei wird durch einen Richtungswechsel während des Vertikutiervorganges das effektivste Ergebnis erzielt. Auch der Motorvertikutierer benötigt meist drei bis vier Wiederholungsfahrten aus verschiedenen Richtungen, bis er kein totes Material mehr erfassen kann. Viele motorbetriebenen Vertikutierer sind mit einer Grasfangvorrichtung ausgerüstet, nach dem Vertikutieren kommt aber in jedem Fall der Heurechen zum Einsatz, um alle auf der Rasenfläche verbliebenen Pflanzenreste zu entfernen. Eine perfekt vertikutierte Fläche zeigt eine fleckenlose, einheitliche Optik.

Die richtige Nachbehandlung:
Wer nach dem Vertikutieren etwas feuchten Sand auf der Rasenfläche verteilt, erhöht dadurch die Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Auch eine Schonphase nach dem Vertikutieren wirkt sich positiv auf Gesundheit und Wachstum des Rasens aus.

(TB)

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